Jahresbericht aus Ecuador

1. Stipendien für Universität, Don Bosco Schule und Kollegium
2.  Casa Keller Heim
3.  Medizinstation Sta Maria Laurel
4.  Betriebskosten Wohnhaus Hno Nicolas de Flüe
5.  Stiftung Hno Miguel Verwaltungskosten
6.  Soziale Hilfen

 
Hno = Hermanos = Brüder


Dank der Hilfe, die wir in im Jahr 2019 erhalten haben, konnten wir wie folgt helfen:



1.  Stipendien für Studium und Don Bosco  Schule

  • Für 98 Kinder übernahmen wir 50% des Schulgeldes monatlich $ 25 (Schuljahr=10 Monate).
  • Für die 35 Casa Keller Kinder 100% der Kosten monatlich, $ 50 für 10 Monate
  • 2200 $ wurden monatlich auf 15 Studentinnen/Studenten aufgeteilt.
  • Für 4 Schüler/Schülerinnen monatlich $ 68 an die Kosten für das Colegio in Daule

 
2.  Casa Keller Heim für vernachlässigte Kinder, Waisen und Halbwaisen
Total monatliche Kosten pro Kind 260 Dollar (einschl. Auslagen für die Schule)

  • Verpflegung
  • Hauswartung
  • Personalkosten
  • Energieversorgung (Licht, Telefon, Internet)
  • Bezahlung von Gesundheitsversorgung und Medikamenten

 
3.  Medizinstation Sta Maria Laurel

  • Beiträge an Medikamente und Therapien für Krebspatienten/Patientinnen.
  • Beiträge an Krankentransporte nach Guayaquil
  • Beiträge an Medikamente für Patienten in finanzieller und sozialer Notlage

 
4.  Betriebskosten Wohnhaus Hno Nicolas de Flüe
In Haus leben 4-5 Personen (Mirjam und Jugendliche aus entlegenen Dörfern, die auswärts studieren. Ab und zu ein Praktikant oder eine Praktikantin.

  • Zahlung für Basisdienste (Licht, Telefon, Internet)
  • Energie
  • Hauswartung

 
5.  Stiftung Hno Miguel Verwaltungskosten

  • Bewilligungen für die Don Bosco Schule, die Medizinstation und für die Stiftung Hno Miguel, Abgaben für Gemeinde- u. Feuerwehrsteuer und das Ministerium für Gesundheit.
  • Versicherungsbeiträge für die Angestellten
  • Lohnkosten
  • Gebäudeunterhalt
  • Telefon, Internet, Strom

 
6.  Soziale Hilfen

  • Beiträge an Schulkleider, Schulmaterial für Kinder aus mittellosen Familien.
  • finanzielle Hilfe für dringende Hausreparaturen an Dritte
  • Beitrag an Bambushausneubau.

 
Stiftung Hermano Miguel:         Mirjam Rast, Héctor Cruz, Ronald León



  • Die Übernahme des Vereins durch den neuen Vorstand hat mit der letzten Mitgliederversammlung begonnen.
  • Der Vorstand hat sich 4-mal zu Sitzungen getroffen und hat 2 Rundbriefe herausgegeben.
  • Die Buchhaltung musste neu aufgegleist werden, dies hat mehr Aufwand verlangt als erwartet. Banken und Privatpersonen haben manchmal unterschiedliche Vorstellungen ;-). 
  • Der Informationsaustausch mit Mirjam Rast und Ronaldo (Hermanos Miguel) und Im Vorstand konnte eingespielt werden.
  • Der Aufbau der neuen Homepage hat Stefanie Vogel in Angriff genommen und pflegt die Daten.
  • Überraschung 2020: Die von uns aufgenommen Aufgaben wurden, durch die uns allen bestens bekannten Pandemie bestimmt. Die intensive Zeit hat den Vorstand in der Zusammenarbeit herausgefordert und näher zusammengebracht. 
  • Der Spendenaufruf zusammen mit EHS (Ecuadorhilfe Stuttgart), initiative Prof. Dr. Rudi Zagst, Vorsitzender EHS, war ein Erfolg. Die Abwicklung erfolgte nur über das Internet (Email-Aufrufe).
  • Gemeinsam sind wir stärker: den Schulterschluss mit unseren Freunden in Deutschland EHS zeigt bereits erste Früchte. Wir machten die angenehme Erfahrung, uns bei einer Video-Konferenz gegenseitig vorzustellen und kennenzulernen. Vorgesehen war ein Treffen in Ulm, das wegen Corona ins Wasser gefallen ist. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! 


Portrait Ronald Leon, Sozial-Arbeiter Hermano Miguel

Portrait Ronald Leon, Sozial-Arbeiter Hermano Miguel

Ich heisse Ronald Leon Perez, bin 43 Jahre alt und seit 20 Jahren mit Maria Cabello Castro verheiratet. Sie arbeitet von Montag bis Freitag für das Gesundheitsamt in der Provinz Santa Elene. Wir haben 3 Kinder, Brayen Leon der 20 Jahre alt ist, Sozialarbeit studiert und das 5. Jahr an der Universität bestreitet. Jonathan Leon ist 18 Jahre alt und wird ein Medizinstudium an der Universität anfangen. Unsere Tochter ist mit 15 Jahren im 1. Jahr der Oberschule. Wir wohnen in Laurel im Sektor 8.
Ich wurde in eine einfache Familie in Laurel hineingeboren ohne Möglichkeiten je einen Beruf mit Hochschulabschluss zu absolvieren. Das einzige Einkommen meiner Eltern erreichten sie mit der Zubereitung und Verkauf von Frühstück, (Anmerkung: Einen Teller voll Reis mit etwas Sauce) und dies früh am Morgen. Damit konnten sie mich und 4 Töchter und weitere 11 Nichten und Neffen ernähren. 
Pfarrer Lothar habe ich in den Jahren 1989/1990 kennengelernt. Er lud mich ein, mich der Ministranten-Gruppe seiner Pfarrei Santa Maria anzuschliessen. Seit dem Jahr 1992 war ich als Katechet für die Firmung der Jugendlichen zuständig. Im Weiteren besuchte ich dann die verschiedenen Weiler auf, um das Wort Gottes zu verkünden. Um das Jahr1994 wurde ich Sakristan der Santa Maria Kirche und blieb bis ins Jahr 2002.

Mein Universitätsstudium begann ich im Jahr 1995. Dank Lothar`s Unterstützung konnte ich im März 2002 das Studium mit Lizentiat als Sozialarbeiter erfolgreich beenden.

Jetzt bin ich der Sozialarbeiter der Stiftung. Ich kümmere mich um Belange der „Don Bosco“ Schule, des Kinderheimes „Geschwister Keller“, der Stiftung „Bruder Miguel“ und sitze im Leitungsteam derselben Stiftung.
Während dieser gesamten Zeit konnte ich auch an verschiedenen Kursen teilnehmen: Deeskalation von Konflikten, Arbeitsorganisation, Administration von Arbeitskräften, Staatsverfassung u.a. Dank dieser Kenntnisse konnten wir hunderten Familien unserer Pfarrei helfen und Lösungen für ihre Konflikte finden. Wir helfen auch beim Ausfüllen von Formalitäten oder begleiteten sie in öffentliche Spitäler. Zudem helfe ich beim Zusammentragen von Informationen, welche das Gesetz erfordert, zum Beispiel zum Führen eines Geschäftes usw.
Meine Arbeit beinhaltet viele und interessante Aspekte und ich möchte Gott für diese Möglichkeit danken. Zusammen mit Mirjam und Hector Cruz machen wir alles Nötige, damit die Arbeit von Lothar andauert.
 


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Corona-Spendenaktion: 

Wir sagen DANKE !


DANKE!
Es sind die Hände, die geben, aber es ist das Herz das schenkt 


Liebe Freunde und Förderer der Projekte von Lothar Zagst in El Laurel, Ecuador,
 
an Ostern haben wir, die Ecuador-Hilfe-Stuttgart e.V., der Verein Freunde & Gönner El Laurel, Schweiz und der Initiativkreis El Laurel der Katholischen Kirchengemeinde  St. Johannes Nürtingen, auf die dramatische Situation in Ecuador hingewiesen und um Spenden gebeten, um den Menschen und Kindern durch diese schwere Zeit zu helfen.Wir sind überwältigt von so vielen von euch, die ihr Herz geöffnet und durch Ihre Spende geholfen haben oder noch helfen. Bis jetzt sind 11.000 € in Deutschland und 8.500 CHF in der Schweiz zusammengekommen, Geld mit dem Mirjam und ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Fundacion Hermano Miguel Nahrungsmittelsäcke für die Kinder und Familien des Casa Keller und viele weitere Bedürftige verteilen konnten, in denen Medikamente gekauft und ausgegeben wurden, um den an Covid-19, Dengefieber und andere typischen Regenzeit-Krankheiten Infizierten zu helfen, um nur zwei der vielen Hilfsleistungen zu nennen. Während wir diese Zeilen schicken, wissen wir selbst noch nicht, wie es mit den Einschränkungen und Infektionszahlen in Deutschland und der Schweiz weitergeht und wann wir uns wieder unbeschränkt und ohne Infektionsrisiko bewegen können. Umso mehr freut uns dieses Zeichen der Menschlichkeit und die Anteilnahme am Schicksal derer, denen es noch schlechter geht als uns.  

Im Namen von Mirjam, ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und den vielen notleidenden Menschen und Kindern in El Laurel sagen wir an dieser Stelle ein ganz herzliches „Vergelt’s Gott“!
Bleiben Sie alle gesund! 

Ihre
Prof. Dr. Rudi Zagst                              Alex Kaiser
 1. Vorsitzender                            Vereinspräsident (1. Vorsitzender)
 Ecuador-Hilfe-Stuttgart e.V.         Verein Freunde & Gönner El Laurel

Erna Hammer und Erhard Baier
Initiativkreis El Laurel, Ecuador

Spendenkonten:
Deutschland:
Ecuador-Hilfe-Stuttgart e.V.
Sparkasse Lörrach-Rheinfelden
IBAN: DE46 6835 0048 0002 1600 26 (im QR-Code rechts enthalten)
BIC: SKLODE66XXX
Schweiz:
Verein Freunde & Gönner El Laurel
Basler Kantonalbank
4002 Basel
IBAN: CH20 0077 0016 0483 3029 4
PC 40-000061-4

 Das ganze Dankes-Schreiben finden Sie hier!

Gemeinsamer Aufruf
Ecuador-Hilfe-Stuttgart e.V.
Verein Freunde & Gönner El Laurel, Schweiz
Initiativkreis El Laurel der Katholischen Kirchengemeinde 
St. Johannes Nürtingen

Liebe Freunde und Förderer der Projekte von Lothar Zagst in El Laurel, Ecuador

 

Viele von euch haben vermutlich am Gründonnerstag die schrecklichen Bilder aus Guayaquil in der Tagesschau DE und NZZ gesehen. Das Corona-Virus hat die Ecuadorianische Hafenstadt ganz in der Nähe von El Laurel mit aller Härte getroffen. Es wird von katastrophalen Zuständen berichtet. Das Gesundheitssystem ist zusammen- gebrochen und die Behörden kommen mit den vielen Todesfällen kaum noch zurecht. Die Medien zeigen Bilder von Leichen auf den Straßen Guayaquils. Zu viele Menschen sterben in ihren Häusern an Covid-19, als dass die Behörden darauf rechtzeitig reagieren könnten. Viele Angehörige suchen Verwandte, die irgendwo liegen oder bereits beerdigt wurden, andere warten mit den Särgen Ihrer Lieben auf dem Auto vor Friedhöfen, die mit den Bestattungen nicht mehr nachkommen. Zwar taucht das kleine Andenland in den weltweiten Statistiken über das Ausmaß der Coronavirus-Erkrankungen erst an hinterer Stelle auf, jedoch dürfte die Dunkelziffer der tatsächlichen Infizierten weit über der gemeldeten Zahl liegen, da zu wenige Patienten getestet werden. Und viele vermuten, dass es hier zu einem neuen Epizentrum der Pandemie kommt. Auch Mirjam Rast (Vor Ort-Koordinatorin Sozialpädagogin 30 Jahr Ecuador) hat über Probleme in dem nur ca. 60 km von Guayaquil entfernt liegenden El Laurel berichtet.

Die Krankenstation musste geschlossen werden, obwohl ständig Menschen wegen notwendiger Medikamente kommen. Die Ärzte sind nicht mehr vor Ort, da diese in den wenigen Hospitälern helfen müssen. Diese sind zudem schlecht ausgestattet und Beatmungsgeräte sind nur wenige vorhanden. Die Situation auf dem Friedhof ist erdrückend. Es sterben sehr viele Leute, die dann nur schwer Platz auf dem zu kleinen Friedhof finden. So kommt es vor, auch wegen der Ausgangssperre ab 14 Uhr, dass nachts beerdigt wird und des Öfteren wird dann „irrtümlicherweise“ ein Platz eines anderen Verstorbenen verwendet.
Ins Casa Keller (Waiserhaus) konnte bisher noch kein Kind zurückkommen. Die Schule hätte eigentlich am 13. April 2020 beginnen sollen. Dies ist aber nicht möglich, solange die Regierung die Bestimmungen nicht lockert. So müssen die Kinder von Casa Keller genauso wie die Lehrer zu Hause bzw. bei Verwandten bleiben. Mirjam konnte Reis zum halben Preis einkaufen. Ein Händler in der Umgebung half mit Öl und anderen wenigen Lebensmitteln.o konnte Mirjam für die Casa Keller Kinder einen Nahrungsmittelsack zusammenstellen. Dieser wurde dann jedem Kind gebracht. Zusätzliche Säcke wurden auch an Personen verteilt, die als Tagelöhner z.B. im Reinigungsdienst tätig waren und jetzt nicht mehr der Arbeit nachgehen können. Diese haben nun kein Einkommen mehr und auch keine finanziellen Rücklagen. Mirjam und ihre Mitarbeiter haben den Kampf für die Menschen und Kinder in El Laurel angenommen und gehen damit natürlich auch selbst ein hohes gesundheitliches Risiko ein. Wer sie in dieser Notsituation unterstützen möchte, kann dies sehr gerne mit einer Spende auf eines der unten genannten Konten tun.

Im Namen von Mirjam, ihren Mitarbeitern und den vielen notleidenden Menschen und Kindern in El Laurel sagen wir an dieser Stelle ein „Vergelt’s Gott“!
Bleiben Sie alle gesund!


Ihre
 
Prof. Dr. Rudi Zagst                                   Alex Kaiser
1. Vorsitzender                                Vereinspräsident (1. Vorsitzender)
Ecuador-Hilfe-Stuttgart e.V.          Verein Freunde & Gönner El Laurel
https://ellaurel.de                             http://el-laurel.ch

Erna Hammer und Erhard Baier
Initiativkreis El Laurel, Ecuador
 
Spendenkonten:
Deutschland:
Ecuador-Hilfe-Stuttgart e.V.
Sparkasse Lörrach-Rheinfelden
IBAN: DE46 6835 0048 0002 1600 26
BIC: SKLODE66XXX
Schweiz:
Verein Freunde & Gönner El Laurel
Basler Kantonalbank
4002 Basel
IBAN: CH20 0077 0016 0483 3029 4
PC 40-000061-4

Aktuelles aus El Laurel

Bericht aus Laurel, verfasst von Mirjam Rast, der Kämpferin für unsere Sache in Ecuador. Mit Ronald Leon und Hector Cruz und Leuten!

 

El Corvid19 hat uns erinnert, wie gebrechlich der Mensch ist.

Seit 2 Wochen leben wir in unseren Wohnungen, können nicht an unsere Arbeit, kein Bus fährt, die Grundnahrungskosten fürs tägliche Brot kostet das Doppelte, so auch die Medikamente. Die Spitäler (Daule Salitre, Guayaquil) überfüllt. Wir leben mit der Ungewissheit wie lange dies wohl dauert. Neben dieser Krise weltweit unsere Leute (Laurel und Dörfer) sind ohne Arbeit, der Reisbauer hat in der Regenzeit wenig Arbeit (bis Ende Mai). Erkrankt einer aus der Familie gibt es keinen Krankentransport und die Leute kaufen in der Apotheke irgendein Medikament. Oft verschlimmert sich die Krankheit und führt bis zum Tod. Wir haben seit 2 Wochen keinen Arzt hier in unserer Krankenstation, auch im Dorf selber hat kein Arzt Sprechstunde. Unsere Ärzte arbeiten zurzeit in den Spitäler. Von Daule Salitre und Guayaquil. Auch haben wir keine Transport-Möglichkeiten. Es fährt kein Bus. Taxi und private mit eigenem Auto können nur mit spezieller Bewilligung fahren.

Um 14 Uhr darf hier niemand mehr auf der Strasse sein, alle Geschäfte sind geschlossen.
Unser Kanton Daule hat mehr als 110 Patienten, die den Covid 19 haben. Ecuador bereitet und richtet erst seit 2 Wochen spezielle Krankenstationen ein, um dem Ansturm der Kranken gerecht zu werden.
Wir mussten vor 14 Tagen unsere Krankenstation schliessen (von der Regierung angeordnet).
Auch unsere Werkstätten, Schule Casa Keller (Waisenhaus) sind bis auf weiteres geschlossen.
Unser Sozialarbeiter Ronald Leon hat allen Eltern vom Casa Keller angerufen. Gott sei Dank sind alle gesund.
 In Guayaquil haben sich die Pfarreien zusammengeschlossen und Esspakete abgegeben. Auch Daule verteilte, leider reichte es nicht für uns. Wir werden nächste Woche, für die am nötigsten Familien Pakete bereitstellen.
Zur Information; ich Mirjam Rast bin gesund, seit 2Wochen kann ich nicht mehr aus dem Haus (bin in der Risikogruppe). Täglich kommen Leute die Medikamente brauchen, entweder haben sie kein Geld oder in der Dorfapotheke fehlen die Medikamente.
Auch sind viele von unserem Personal erkrankt. Grippe, Denge, oder andere Krankheiten, die vor allem während der Regenzeit auftreten. Vergangene Woche sind 15 Personen aus Laurel und den angegliederten Dörfern verstorben (Herzschlag, Diabetes, Lungenentzündung Bluthochdruck).

Für die leidgeprüften Familien ist es umso schlimmer, dass der Verstorbene am gleichen Tag beerdigt werden muss, die Angehörigen sind sich gewohnt den Leichnam Tag und Nacht am Sarg während ca. 2 Tagen zu begleiten.  Es dürfen nur 5 Verwandte mit auf den Friedhof.
Wir haben viele Nöte, viele Menschen hier haben Ängste, was alles noch schlimmer macht.

Osterhoffnung:

Wenn unsere Tage verdunkelt sind
Und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte
So wollen wir stets daran denken
Das es in der Welt
Die grosse segnende Kraft Gottes gibt
Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen
Er will das dunkle Gestern in helles Morgen verwandeln.
Zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit

-Martin Luther King

 

Mit diesen Worten wünschen wir allen «frohe Ostern», möge alles sich zum GFinaluten wenden.


Liebe Grüsse       

                                                    Mirjam Rast Ronald Leon und Hector Cruz

Jahresbericht aus Ecuador

 
1.       Stipendien für niversidade, Escuela Don Bosco y Colegio
2.       Casa Keller Heim
3.       Medizinstation Sta Maria Laurel
4.       Betriebskosten Wohnhaus Hno Nicolas de Flüe
5.       Stiftung Hno Miguel Verwaltungskosten
6.       Soziale Hilfen
 
Hno = Hermanos = Brüder
 
 
Dank der Hilfe, die wir in diesem Jahr 2019 erhalten haben, konnten wir wie folgt helfen:
 
1.  Stipendien für Studium und Don Bosco  Schule
 

  •  Hilfe für 98 Kindern aus der Don-Bosco-Schule mit 50% der Rentenzahlung, in dem wir 25 USD pro Monat für jedes Kind zahlen, und die anderen 50 % der Eltern für 10 Monate  annullieren.

       Für 98 Kinder übernahmen wir 50% des Schulgeldes monatlich $ 25 (Schuljahr=10 Monte).

  •  Zahlung der 35 Keller-Haushaltskinderstipendien mit einer monatlichen Zahlung von 50 USD für   jedes Kind für 10 Monate. Für die 35 Casa Keller Kinder 100% monatlich $ 50
  •  Zahlung von 2200 US-Dollar pro Monat zwischen 15 Studenten von Universitäten in verschiedenen Spezialisierungen in etwa 10 Monaten.

        Dollar 2200 wurden monatlich auf 15 Studentinnen/Studenten aufgeteilt.

  • Zahlung von Stipendien für Schulen in der High School (letzte 3 Jahre) für 4 Schüler.

        Für 4 Schüler/Schülerinnen monatlich $ 68 an die Kosten für das Colegio in Daule

2.  Casa Keller Heim für vernachlässigte Kinder, Waisen und Halbwaisen
Total monatliche Kosten pro Kind 260 Dollar (einschl. Auslagen für die Schule)

  •   Verpflegung
  •   Hauswartung
  •   Personalkosten
  •   Energieversorgung (Licht, Telefon, Internet)
  •   Bezahlung von Gesundheitsversorgung und Medikamenten

 
Wir betrachten ungefähre monatliche Ausgaben pro Kind auf 260 US-Dollar pro Monat geschätzt werden.
 
3.  Medizinstation Sta Maria Laurel

  •   Zahlung für spezialisierte Krebsbehandlungen.

          Biträge an Medikamente und Therpien für Krebspatienten/Patientinnen.

  •   Hilfe bei Krankentransfers in Guayaquil-Krankenhäuser

          Beiträge an Krankentransporte nach Guayaquil

  •   Arzneimittelhilfe für Patienten ohne Ressourcen

          Beitäge an Medikamente für Patienten in finanzieller und sozialer Noglage

4.  Betriebskosten Wohnhaus Hno Nicolas de Flüe
In Haus leben 4-5 Personen (Mirjam und Jugendliche aus entlegenen Dörfern, die auswärts studieren. Ab und zu ein Praktikant oder eine Praktikantin.

  •   Zahlung für Basisdienste (Licht, Telefon, Internet)
  •   Energie
  •   Hauswartung

 
5.  Stiftung Hno Miguel Verwaltungskosten

  •  Zahlung der Betriebsgenehmigungen des Medical Center, Stiftung, Don Bosco Schule (Gemeinde, Feuer, Ministerium für Gesundheit)
  •  Bewilligungen für die Don Bosco Schule, die Medizinstation und für die Stiftung Hno Miguel,   Abgaben für Gemeinde- u. Feuerwehrsteuer.
  •  Arbeitnehmerversicherungszahlung (IESS) –

         Versicherungsbeiträge für die Angestellten

  •   Lohnkosten
  •   Hauswartung - Gebäudeunterhalt
  •   Energie und Kommunikation Telefon, Internet, Strom

 
6.  Soziale Hilfen

  •   Hilfe bei Schulbedarf und Uniformen für einkommensschwache Familien
  •   Beiträge an Schulkleider, Schulmaterial für Kinder aus mittellosen Familien.
  •   finanzielle Hilfe für dringende Hausreparaturen an Dritte
  •   Beitrag an Bambushausneubau.



Fundación Hermano Miguel

Mirjam Rast, Héctor Cruz, Ronald León