Aktuelles Verein Freunde und Gönner El Laurel (VFGEL)

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Corona-Spendenaktion: 

Wir sagen DANKE !


Am 13 März haben wir zusammen mit EHS einen gemeinsamen Spendenaufruf verschickt. Das Resultat nach 14 Tagen war ganz beträchtlich. Deutschland sammelt für Ecuador EUR 11'000.—in der Schweiz durften wir CHF 8'500.— zu diesem Zweck entgegennehmen.
 
Die Regierung in Ecuador hat die Leute eingesperrt. Unserer Meinung nach ist das
schlimmer, als an COVID 19 zu sterben.
Wer nichts verdienen kann, kein Erspartes hat und nicht Selbstversorger ist verhungert! Unsere Hilfe ist gefragt….. Das ganze Dankes-Schreiben finden Sie hier!

Gemeinsamer Aufruf
Ecuador-Hilfe-Stuttgart e.V.
Verein Freunde & Gönner El Laurel, Schweiz
Initiativkreis El Laurel der Katholischen Kirchengemeinde 
St. Johannes Nürtingen

Liebe Freunde und Förderer der Projekte von Lothar Zagst in El Laurel, Ecuador

 

Viele von euch haben vermutlich am Gründonnerstag die schrecklichen Bilder aus Guayaquil in der Tagesschau DE und NZZ gesehen. Das Corona-Virus hat die Ecuadorianische Hafenstadt ganz in der Nähe von El Laurel mit aller Härte getroffen. Es wird von katastrophalen Zuständen berichtet. Das Gesundheitssystem ist zusammen- gebrochen und die Behörden kommen mit den vielen Todesfällen kaum noch zurecht. Die Medien zeigen Bilder von Leichen auf den Straßen Guayaquils. Zu viele Menschen sterben in ihren Häusern an Covid-19, als dass die Behörden darauf rechtzeitig reagieren könnten. Viele Angehörige suchen Verwandte, die irgendwo liegen oder bereits beerdigt wurden, andere warten mit den Särgen Ihrer Lieben auf dem Auto vor Friedhöfen, die mit den Bestattungen nicht mehr nachkommen. Zwar taucht das kleine Andenland in den weltweiten Statistiken über das Ausmaß der Coronavirus-Erkrankungen erst an hinterer Stelle auf, jedoch dürfte die Dunkelziffer der tatsächlichen Infizierten weit über der gemeldeten Zahl liegen, da zu wenige Patienten getestet werden. Und viele vermuten, dass es hier zu einem neuen Epizentrum der Pandemie kommt. Auch Mirjam Rast (Vor Ort-Koordinatorin Sozialpädagogin 30 Jahr Ecuador) hat über Probleme in dem nur ca. 60 km von Guayaquil entfernt liegenden El Laurel berichtet.

Die Krankenstation musste geschlossen werden, obwohl ständig Menschen wegen notwendiger Medikamente kommen. Die Ärzte sind nicht mehr vor Ort, da diese in den wenigen Hospitälern helfen müssen. Diese sind zudem schlecht ausgestattet und Beatmungsgeräte sind nur wenige vorhanden. Die Situation auf dem Friedhof ist erdrückend. Es sterben sehr viele Leute, die dann nur schwer Platz auf dem zu kleinen Friedhof finden. So kommt es vor, auch wegen der Ausgangssperre ab 14 Uhr, dass nachts beerdigt wird und des Öfteren wird dann „irrtümlicherweise“ ein Platz eines anderen Verstorbenen verwendet.
Ins Casa Keller (Waiserhaus) konnte bisher noch kein Kind zurückkommen. Die Schule hätte eigentlich am 13. April 2020 beginnen sollen. Dies ist aber nicht möglich, solange die Regierung die Bestimmungen nicht lockert. So müssen die Kinder von Casa Keller genauso wie die Lehrer zu Hause bzw. bei Verwandten bleiben. Mirjam konnte Reis zum halben Preis einkaufen. Ein Händler in der Umgebung half mit Öl und anderen wenigen Lebensmitteln.o konnte Mirjam für die Casa Keller Kinder einen Nahrungsmittelsack zusammenstellen. Dieser wurde dann jedem Kind gebracht. Zusätzliche Säcke wurden auch an Personen verteilt, die als Tagelöhner z.B. im Reinigungsdienst tätig waren und jetzt nicht mehr der Arbeit nachgehen können. Diese haben nun kein Einkommen mehr und auch keine finanziellen Rücklagen. Mirjam und ihre Mitarbeiter haben den Kampf für die Menschen und Kinder in El Laurel angenommen und gehen damit natürlich auch selbst ein hohes gesundheitliches Risiko ein. Wer sie in dieser Notsituation unterstützen möchte, kann dies sehr gerne mit einer Spende auf eines der unten genannten Konten tun.

Im Namen von Mirjam, ihren Mitarbeitern und den vielen notleidenden Menschen und Kindern in El Laurel sagen wir an dieser Stelle ein „Vergelt’s Gott“!
Bleiben Sie alle gesund!


Ihre
 
Prof. Dr. Rudi Zagst                                   Alex Kaiser
1. Vorsitzender                                Vereinspräsident (1. Vorsitzender)
Ecuador-Hilfe-Stuttgart e.V.          Verein Freunde & Gönner El Laurel
https://ellaurel.de                             http://el-laurel.ch

Erna Hammer und Erhard Baier
Initiativkreis El Laurel, Ecuador
 
Spendenkonten:
Deutschland:
Ecuador-Hilfe-Stuttgart e.V.
Sparkasse Lörrach-Rheinfelden
IBAN: DE46 6835 0048 0002 1600 26
BIC: SKLODE66XXX
Schweiz:
Verein Freunde & Gönner El Laurel
Basler Kantonalbank
4002 Basel
IBAN: CH20 0077 0016 0483 3029 4
PC 40-000061-4

Aktuelles aus El Laurel

Bericht aus Laurel, verfasst von Mirjam Rast, der Kämpferin für unsere Sache in Ecuador. Mit Ronald Leon und Hector Cruz und Leuten!

 

El Corvid19 hat uns erinnert, wie gebrechlich der Mensch ist.

Seit 2 Wochen leben wir in unseren Wohnungen, können nicht an unsere Arbeit, kein Bus fährt, die Grundnahrungskosten fürs tägliche Brot kostet das Doppelte, so auch die Medikamente. Die Spitäler (Daule Salitre, Guayaquil) überfüllt. Wir leben mit der Ungewissheit wie lange dies wohl dauert. Neben dieser Krise weltweit unsere Leute (Laurel und Dörfer) sind ohne Arbeit, der Reisbauer hat in der Regenzeit wenig Arbeit (bis Ende Mai). Erkrankt einer aus der Familie gibt es keinen Krankentransport und die Leute kaufen in der Apotheke irgendein Medikament. Oft verschlimmert sich die Krankheit und führt bis zum Tod. Wir haben seit 2 Wochen keinen Arzt hier in unserer Krankenstation, auch im Dorf selber hat kein Arzt Sprechstunde. Unsere Ärzte arbeiten zurzeit in den Spitäler. Von Daule Salitre und Guayaquil. Auch haben wir keine Transport-Möglichkeiten. Es fährt kein Bus. Taxi und private mit eigenem Auto können nur mit spezieller Bewilligung fahren.

Um 14 Uhr darf hier niemand mehr auf der Strasse sein, alle Geschäfte sind geschlossen.
Unser Kanton Daule hat mehr als 110 Patienten, die den Covid 19 haben. Ecuador bereitet und richtet erst seit 2 Wochen spezielle Krankenstationen ein, um dem Ansturm der Kranken gerecht zu werden.
Wir mussten vor 14 Tagen unsere Krankenstation schliessen (von der Regierung angeordnet).
Auch unsere Werkstätten, Schule Casa Keller (Waisenhaus) sind bis auf weiteres geschlossen.
Unser Sozialarbeiter Ronald Leon hat allen Eltern vom Casa Keller angerufen. Gott sei Dank sind alle gesund.
 In Guayaquil haben sich die Pfarreien zusammengeschlossen und Esspakete abgegeben. Auch Daule verteilte, leider reichte es nicht für uns. Wir werden nächste Woche, für die am nötigsten Familien Pakete bereitstellen.
Zur Information; ich Mirjam Rast bin gesund, seit 2Wochen kann ich nicht mehr aus dem Haus (bin in der Risikogruppe). Täglich kommen Leute die Medikamente brauchen, entweder haben sie kein Geld oder in der Dorfapotheke fehlen die Medikamente.
Auch sind viele von unserem Personal erkrankt. Grippe, Denge, oder andere Krankheiten, die vor allem während der Regenzeit auftreten. Vergangene Woche sind 15 Personen aus Laurel und den angegliederten Dörfern verstorben (Herzschlag, Diabetes, Lungenentzündung Bluthochdruck).

Für die leidgeprüften Familien ist es umso schlimmer, dass der Verstorbene am gleichen Tag beerdigt werden muss, die Angehörigen sind sich gewohnt den Leichnam Tag und Nacht am Sarg während ca. 2 Tagen zu begleiten.  Es dürfen nur 5 Verwandte mit auf den Friedhof.
Wir haben viele Nöte, viele Menschen hier haben Ängste, was alles noch schlimmer macht.

Osterhoffnung:

Wenn unsere Tage verdunkelt sind
Und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte
So wollen wir stets daran denken
Das es in der Welt
Die grosse segnende Kraft Gottes gibt
Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen
Er will das dunkle Gestern in helles Morgen verwandeln.
Zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit

-Martin Luther King

 

Mit diesen Worten wünschen wir allen «frohe Ostern», möge alles sich zum GFinaluten wenden.


Liebe Grüsse       

                                                    Mirjam Rast Ronald Leon und Hector Cruz

Jahresbericht aus Ecuador

 
1.       Stipendien für niversidade, Escuela Don Bosco y Colegio
2.       Casa Keller Heim
3.       Medizinstation Sta Maria Laurel
4.       Betriebskosten Wohnhaus Hno Nicolas de Flüe
5.       Stiftung Hno Miguel Verwaltungskosten
6.       Soziale Hilfen
 
Hno = Hermanos = Brüder
 
 
Dank der Hilfe, die wir in diesem Jahr 2019 erhalten haben, konnten wir wie folgt helfen:
 
1.  Stipendien für Studium und Don Bosco  Schule
 

  •  Hilfe für 98 Kindern aus der Don-Bosco-Schule mit 50% der Rentenzahlung, in dem wir 25 USD pro Monat für jedes Kind zahlen, und die anderen 50 % der Eltern für 10 Monate  annullieren.

       Für 98 Kinder übernahmen wir 50% des Schulgeldes monatlich $ 25 (Schuljahr=10 Monte).

  •  Zahlung der 35 Keller-Haushaltskinderstipendien mit einer monatlichen Zahlung von 50 USD für   jedes Kind für 10 Monate. Für die 35 Casa Keller Kinder 100% monatlich $ 50
  •  Zahlung von 2200 US-Dollar pro Monat zwischen 15 Studenten von Universitäten in verschiedenen Spezialisierungen in etwa 10 Monaten.

        Dollar 2200 wurden monatlich auf 15 Studentinnen/Studenten aufgeteilt.

  • Zahlung von Stipendien für Schulen in der High School (letzte 3 Jahre) für 4 Schüler.

        Für 4 Schüler/Schülerinnen monatlich $ 68 an die Kosten für das Colegio in Daule

2.  Casa Keller Heim für vernachlässigte Kinder, Waisen und Halbwaisen
Total monatliche Kosten pro Kind 260 Dollar (einschl. Auslagen für die Schule)

  •   Verpflegung
  •   Hauswartung
  •   Personalkosten
  •   Energieversorgung (Licht, Telefon, Internet)
  •   Bezahlung von Gesundheitsversorgung und Medikamenten

 
Wir betrachten ungefähre monatliche Ausgaben pro Kind auf 260 US-Dollar pro Monat geschätzt werden.
 
3.  Medizinstation Sta Maria Laurel

  •   Zahlung für spezialisierte Krebsbehandlungen.

          Biträge an Medikamente und Therpien für Krebspatienten/Patientinnen.

  •   Hilfe bei Krankentransfers in Guayaquil-Krankenhäuser

          Beiträge an Krankentransporte nach Guayaquil

  •   Arzneimittelhilfe für Patienten ohne Ressourcen

          Beitäge an Medikamente für Patienten in finanzieller und sozialer Noglage

4.  Betriebskosten Wohnhaus Hno Nicolas de Flüe
In Haus leben 4-5 Personen (Mirjam und Jugendliche aus entlegenen Dörfern, die auswärts studieren. Ab und zu ein Praktikant oder eine Praktikantin.

  •   Zahlung für Basisdienste (Licht, Telefon, Internet)
  •   Energie
  •   Hauswartung

 
5.  Stiftung Hno Miguel Verwaltungskosten

  •  Zahlung der Betriebsgenehmigungen des Medical Center, Stiftung, Don Bosco Schule (Gemeinde, Feuer, Ministerium für Gesundheit)
  •  Bewilligungen für die Don Bosco Schule, die Medizinstation und für die Stiftung Hno Miguel,   Abgaben für Gemeinde- u. Feuerwehrsteuer.
  •  Arbeitnehmerversicherungszahlung (IESS) –

         Versicherungsbeiträge für die Angestellten

  •   Lohnkosten
  •   Hauswartung - Gebäudeunterhalt
  •   Energie und Kommunikation Telefon, Internet, Strom

 
6.  Soziale Hilfen

  •   Hilfe bei Schulbedarf und Uniformen für einkommensschwache Familien
  •   Beiträge an Schulkleider, Schulmaterial für Kinder aus mittellosen Familien.
  •   finanzielle Hilfe für dringende Hausreparaturen an Dritte
  •   Beitrag an Bambushausneubau.



Fundación Hermano Miguel

Mirjam Rast, Héctor Cruz, Ronald León